«Weinfach»
00:00:03: Weinfach, der Podcast von Möwe bei Gewie mit Reto Scherrer, Karin Fraudschy und spannenden Gäste aus dem wunderbaren Welt des Wies.
00:00:13: Ich
00:00:15: will nie Winzer werden!
00:00:18: Die Aussage kommt nicht von mir?
00:00:20: Nein nein nein nein, die kommt von unserem heutigen Gast Manuel Chance.
00:00:24: herzlich willkommen bei uns im Weinfacht-Podcast Studio.
00:00:28: Hallo zusammen
00:00:29: Und hallo Karin, Frau Tschü!
00:00:31: Hallo mit der Hand.
00:00:32: Ich habe dich nicht vergessen.
00:00:33: natürlich du spielst heute sehr entscheidende wichtige Rolle weil Manuel Chance ist ein heutiger Gast.
00:00:39: Der kennst
00:00:40: Du?
00:00:41: Ganz genau und zwar habe ich in der Vorbereitung auf die heutige Folge den Namen von meinem Weihgut-Glassenhan Silu und auch die Etiketten der Weihflasche gesehen haben.
00:00:50: Die ist mir natürlich sehr gut in Erinnerung geblieben.
00:00:53: Habe ich festgestellt dass ich schon zweimal bei euch auf dem Weihquote gewesen bin.
00:00:58: Und wie war es dort?
00:01:00: Ich
00:01:01: habe auch noch einmal zurück.
00:01:04: Ich habe in meinen Fotos auf dem Handy scrollt und es ist wirklich sehr schön.
00:01:08: Wir sehen dort wirklich auf den Bielersee ab, um von ganz vielen Reben zu gehen.
00:01:13: Und natürlich noch mit einem guten Wein im Glas fühlt sich ein wenig an wie der Ferien.
00:01:17: Manuel Chance, hat sie das so richtig beschrieben?
00:01:20: oder würdest du sagen, dass du schon mal einen anderen Ort daheim
00:01:23: bist?
00:01:23: Nein, völlig korrekt!
00:01:25: Das war eines unserer Hauptgründe, dass wir zu diesem WieGutJagd gesagt haben.
00:01:29: Es hat die Aussicht, also das ist einzigartig...
00:01:34: Du hast jetzt gerade gesagt, dass wir zu diesem Weihgut-Jahr gesagt haben.
00:01:38: Was heisst das?
00:01:38: Ihr habt es erworben gekauft?
00:01:41: Wir sind Pächter.
00:01:43: Es gibt mehrere für die Pächte.
00:01:45: Also Rebchauer ist nicht der gleiche Besitzer und
00:01:49: wir
00:01:50: wurden sie einfach vor fünf Jahren – nein, schon sechs Jahre gefragt worden ob wir den Weihgot dort oben übernehmen wollen.
00:02:01: Nach ein paar Monaten sind wir zum Schluss gekommen, so eine Chance bekommt man nicht jeden Tag.
00:02:05: Und jetzt sind wir seit fünf Jahren dort oben...
00:02:06: Wenn du sagst, Mia, wer ist Mia?
00:02:08: Maya Möckli ist meine Frau und wir haben das zusammen gestartet.
00:02:15: Was hast du nur vorher gemacht?
00:02:17: Ich war immer in der Weibranche.
00:02:20: Obwohl
00:02:20: ihr nie schon einen Winter wartest?
00:02:22: Nein eigentlich überhaupt nicht!
00:02:24: Ja ich bin auf einem Weihgut aufgewachsen in Tvan und habe meistens die Dörfer helfen können.
00:02:30: Dürfen?
00:02:31: Ja.
00:02:32: Und dann ist es mir ein bisschen verleidet, gerade der Rappberg.
00:02:37: aber Mikrobiologie hat mich sehr interessiert und das braucht's einfach.
00:02:42: so muss im Saft weiter.
00:02:43: Also das heisst weil du halt von klein auf bei deinem eigenen wie guter Rapperg dabei warst hast du freiwillig, darf er arbeiten, hättest du dann wie so etwas abgelöscht.
00:02:53: und du hast gefunden.
00:02:54: auch dass mache ich eigentlich nicht wirklich ans Prüf
00:02:56: also Dort wo ich herkomme, die Wand ist noch sehr viel Handarbeit.
00:03:02: Und das heisst es war sehr streng, dass irgendwie drei Drei Grad im Schatten und im Radwerk so gefühlt ist.
00:03:11: Und dann habe ich mir aber losgegeben ja, dass in anderen Regionen das anders ist.
00:03:17: Da hat man Traktoren, Klima-Lager Radio.
00:03:20: Dann
00:03:21: denkt er gut, dann wäre das für euch gleich noch etwas.
00:03:23: Es dürfte
00:03:23: doch noch interessant plötzlich!
00:03:25: Ich habe
00:03:27: mir jetzt gesagt, Silu Vines heisst uns Weigut und ihr seid in wo?
00:03:33: ganz genau die Hei?
00:03:35: Die Weigute ist in Alferme, Tüscher zu Alfermee.
00:03:38: Ja.
00:03:38: Das ist am Bielensee.
00:03:39: Ja ja, das ist klar.
00:03:40: Und dort hat man über diese wunderbare Aussicht, was Karin Fauchern beschrieben hat... Und du hast auch gesagt, ich sei der Zuge von über sechs Jahren gekommen.
00:03:49: Habt ihr einfach über die Angliedung gesagt?
00:03:51: Hallo!
00:03:51: Wir hätten noch ein Weihgut, das du kannst übernehmen und deine Partnerin Maja.
00:03:56: Ja er hat es natürlich etwas verpackt.
00:04:00: Der Vorgänger war Lukas Hasler und dann haben wir einen Mittwoch angelieht.
00:04:07: Wir hatten gerade unsere Abschlussprüfungen durch.
00:04:11: zum Weibau-Techniker.
00:04:12: Er sagte, manu kommst du heute Abend vorbei auf einem Glas?
00:04:18: Du und Maja.
00:04:19: Ganz spontan!
00:04:21: Ja...
00:04:22: Und dann sind wir aufgemacht per Zufall zu dieser Zeit gerade in der Nachbarschaft gewohnt.
00:04:28: Und dann hat er uns hier beim Glas Wein und Teifut, den er noch bestellt hat erklärt dass er aus gesundheitlichen Gründen muss wie gut aufhören Und ob wir das auf Ende des Jahres übernehmen wollen.
00:04:44: Das war Juni und ... Boah,
00:04:46: das ist immer eine Ansage!
00:04:47: Und das ist aber etwas, was schon immer ein Traum von euch war.
00:04:51: oder ist das quasi?
00:04:53: Ja
00:04:53: eben von dir ja nicht als Vincersone Video.
00:04:55: Du hast schon gewusst wie streng es ist.
00:04:57: Was hätten dich zum Umkehrschluss gebracht?
00:05:00: Also die erste Ausbildung, die ich gemacht habe, ist ein Weitechnolog.
00:05:05: Da ist man nur im Kauer.
00:05:07: Also hat man wirklich nur Mikrobiologie und ein bisschen Abfühlen und Kundenpflege.
00:05:14: Eigentlich die schocke Seite vom Beruf.
00:05:17: Und dort habe ich meinen besten Kollegen kennengelernt, der Daniel Neiport.
00:05:22: oder er hat mich mal auf Portugal genommen.
00:05:24: Und da bin ich angekommen... Und sein Vater, der Dir Knibbord, hat mir ein Glas in den Finger gedrückt.
00:05:30: Zu einem alten Kristallglas.
00:05:32: Er war so eine Brunis-Ossi und ich fragte mich, was das ist.
00:05:36: Soja-Sossen oder was?
00:05:38: Das sind Samereisen
00:05:40: vor dem Probieren!
00:05:42: Ja
00:05:42: ja, es war alles neu.
00:05:43: Ich war noch nie ins Portugal gewesen.
00:05:47: Und er hat sich ausgestellte Schmadeira von siebzehn fünfundneinzig.
00:05:51: Von
00:05:51: siebzenfünfundneinsk?!
00:05:53: Ja.
00:05:54: Nur Alten...
00:05:56: Ja, ja.
00:05:56: Ich war auch ein bisschen perplex.
00:05:59: Dass man so eine Glegenheit bekommt gerade am ersten Tag in Portugal und seither hat sich näher bei mir eigentlich ausgekehrt und nur noch um Wein gehandelt.
00:06:12: Und dann musste ich natürlich wissen wie komme ich zu gutem Drüber damit es den guten Wein gibt?
00:06:17: oder habe ich noch Winzer gelernt.
00:06:19: Eigentlich bin ich durch einen Einbord näher in dieser Branche hängen bleiben.
00:06:24: Und nun schau mal auf, zu TV.
00:06:27: Siebzehn-Zwei-Ninzig...
00:06:28: oder was ist das?
00:06:29: Siebenzehn fünfneunzig.
00:06:29: Fünfneunzig!
00:06:30: Der war noch gut?
00:06:31: Der war
00:06:32: super.
00:06:33: Also ist man derer, gell?
00:06:34: Ja ja,
00:06:35: ist uns klar.
00:06:35: Wir haben nicht einmal ein Sendung darüber gemacht.
00:06:37: Genau, schon probiert.
00:06:39: Aber das finde ich auch noch, also pooh.
00:06:44: Und dann haben wir gewonnen, okay.
00:06:45: Wir machen das und Maya hat einfach immer mitziehen müssen.
00:06:49: Also die
00:06:50: hast
00:06:51: du gar nicht groß gefroren.
00:06:52: oder was hat sie gesagt?
00:06:53: Man habe über diese Diskussion diskutiert und das zusammen geschlossen entschieden.
00:07:00: Es ist in diesem Moment ein bisschen auf den Kippen gestanden.
00:07:05: Ich habe auch Offerten bekommen für nach Portugal zu arbeiten.
00:07:09: Das hat mir richtig gereizt weil ich es schon gekannt habe.
00:07:14: Eigentlich ja, Portugal und die Wiener lieben.
00:07:19: Maya war aber so eher gekommen.
00:07:24: Warum nicht in Schweiz?
00:07:26: Und dann kam mir der Gedanke, wenn ich auf Portugal gegangen und angestellt bin, ist es natürlich nicht uns das, was wir machen.
00:07:36: Hier haben wir Gelegenheit, etwas von Anfang an bis zum Schluss zu machen, das wir hundertprozentig stehen können.
00:07:45: Du hast uns drei Weine mitgebracht und das ist eine relativ kleine Auswahl.
00:07:50: Wir haben noch viel mehr Weine, oder?
00:07:52: Ja, zu viele haben wir.
00:07:53: Zuviel
00:07:54: Weine!
00:07:54: Ja,
00:07:55: sieben verschiedene Weine und Trubensaft.
00:07:59: Genau, aber die drei sind sicher mal gut.
00:08:05: Mit welcher Flasche fangen wir an?
00:08:07: Mit dem Just Chardonnay in den Jahrgang bin ich sehr stolz.
00:08:15: Es war nicht ein einfaches Jahr, es war sehr warm.
00:08:20: Wir hatten eine Dröchnung zwischen Juni und August, was eigentlich tip top ist.
00:08:27: Ähnlich wie dieses Jahr, nicht ganz so trocken.
00:08:29: Und Ende August haben wir aber ziemlich viel Regen bekommen.
00:08:35: oder
00:08:36: Füllnis?
00:08:38: Ja, Füllniss wurde das Thema bei den roten Kompakter-Truppen beim BINONOR.
00:08:42: Und dann mussten wir überhaupt Englisch Gas geben.
00:08:46: Zum
00:08:48: Wimmer, dass das Zeug reinkommt?
00:08:49: Ja genau.
00:08:51: Kirschessigflüge warst du auch ein Thema bei euch?
00:08:54: Nein, da sind wir nicht überzogen.
00:08:56: Wir haben eher das Gefühl, dass es vorher von Trauben platzten und er die Flöge kam und nicht umgekehrt.
00:09:04: Das ist immer so heiko weil Kirchessig-Fläge ist mittlerweile überall.
00:09:09: Und was jetzt zuerst kommt, ob die Wäschbein, die zuerst anfressen kann, Kirschesig fliegen oder umgekehrt.
00:09:19: Für die Wäschbein hatten Sie auch etwas aufgestellt?
00:09:22: Ja, in diesem Jahr nicht.
00:09:23: Das ist mehr ein nassen Jahr, wo es mehr Wäsche hat.
00:09:28: Die haben mich nicht so gerne trocken heissen.
00:09:30: Also noch eine Frage zuvor.
00:09:32: Wie können die Trauben aufplätzen?
00:09:34: Ist das eben wegen den Insekten ... Wegen der Hitze oder wegen dem Regen?
00:09:39: Wegen des Regens.
00:09:40: Die Bärie ist schon vollkommend ausgebildet und das hängt nur noch am Stil, ganz finn.
00:09:49: Jetzt kommt Wasser, die saugen sich noch ein bisschen voll und dann gibt es den feinen Riss.
00:09:57: Das siehst du gar nicht von aussen.
00:09:59: Aber bei den Bilden, weil es ganz her genau dort ist, haben wir jetzt Zucker.
00:10:03: Und die Flöge können auch in den Saft kommen.
00:10:06: Die sind wie
00:10:08: im Laraffenland.
00:10:12: Wie typisch ist Schadernähe für eure Region?
00:10:16: Er
00:10:20: ist schon sehr lang vertreten, aber es ist nicht unsere Hauptsorte.
00:10:28: Zu dreißig Prozent habe ich noch nicht nachschaut.
00:10:31: Der Profi auf die Fläche ausgerechnet ist Schassler, weil sie Hauptwissweissorten sind.
00:10:38: Der Scharten kommt erst nach dem Pinogri.
00:10:42: Aber für mich eine sehr wichtige Sorte, denn wir haben Kalksteben als Unterlage gerade in der Nordseite des Bielerssee.
00:10:58: Ich glaube, dieser Boden ist einfach für einen schönen Scharten gemacht.
00:11:03: Wegen der Mineralien?
00:11:05: Genau!
00:11:07: Im internationalen Vergleich sind wir ein wenig mit dem französischen Jura vergleichen.
00:11:13: Nur haben wir die vorteilhafteren Seiten, nämlich das Wiede Osten und sie haben etwas mehr Regen als ... Das
00:11:23: heisst jetzt du ja?
00:11:25: Sie haben schon mehr Regene, oder?
00:11:28: Ja, also es ist noch schwierig zu sagen.
00:11:32: In den letzten Jahren gab es so extrem, dass man nicht vom standardmässigen Niederschlag sprechen kann.
00:11:40: Möchtest du uns sonst noch etwas über die Flasche oder der Inhalt sagen?
00:11:44: Oder sollen wir einfach mal zuerst probieren?
00:11:47: Ich versuche am liebsten zuerst unsere Gäste zu probieren und dann rede ich, wenn sie da tegustieren werden, denn ich möchte nicht schon das Bild...
00:11:58: Dann machen wir das genauso, wie
00:11:59: du das kennst.
00:12:00: Zum Wohl Karin!
00:12:04: Schade ist deine Frau nicht mitgekommen heute?
00:12:07: Ja sie hat leider noch nicht gekommen.
00:12:10: Wir haben noch einen kleinen Sohn.
00:12:12: Er ist neuneinhalb Monate alt und ich habe ihn jetzt ein wenig aufregend gewesen wenn er hier ist Ein Scholl abzieht.
00:12:22: Wer ist ein jüngster Podcast?
00:12:24: Podcast
00:12:24: Gast war überhaupt bei Weinsach, genau!
00:12:27: Zuerst
00:12:28: noch herzliche Gratulationen, das ist super.
00:12:29: und wenn ihr hier schon wieder Nachkommen habt...
00:12:32: Danke, ja es ist wichtiger, unser Anbranchen.
00:12:38: Also der Chardonnay hat wir im Jahr zum ersten Mal als erstes geerntet.
00:12:43: Mit dem haben wir gestartet.
00:12:44: wegen der Säurei nicht weil er voll ist oder so Sondern wegen der Dröhnung und der Hitze im Dreiundzwanzig ist plötzlich Zürich innerhalb von einer Woche um fünf Gramm gesunken.
00:12:56: Und man wusste, jetzt müssen wir reagieren.
00:12:59: Beim Schartonee, also die Schuss-Schartoneen, tun wir gerne traditionelle Ausbau machen.
00:13:06: Ich brauche den Parik und hier haben wir ein Fünfhundert Liter, ein neues Holz dabei.
00:13:11: Er macht etwa einen Fünfundzwentig prozent aus.
00:13:17: Das ist ein Jahr lang Lager in den Holzfässern, auf der Vau heben und die biologische Syriabau durchlaufen.
00:13:24: Damit man auf diese typische Nase kommt, dass sie etwas putterig und cremiger sind.
00:13:34: Jetzt merkt ihr vielleicht gleich im Abgang, wenn man einen Schluck drunter hat.
00:13:39: Kommt noch etwas frisch mit, etwas Syrie, das Lust macht auf den nächsten Schluck.
00:13:45: Ja, ist gefährlich.
00:13:46: Absolut!
00:13:47: Du kennst ihn ja schon?
00:13:48: Genau.
00:13:49: Du warst
00:13:50: der, den du abprobiert hast oder zweimal
00:13:52: unter anderem?
00:13:52: Unter anderem, genau.
00:13:54: Also ich habe es schon mehrere probiert aber sicher auch die drei, die wir heute hier haben.
00:14:00: Aber mir stammt man nicht so schnell wieder wegkommen von dem Weihgutbeugel.
00:14:04: Ich kann auch irgendwie so etwas vom Geschmack her sagen, dass William Spieren bei mir noch was führt und ganz leicht auch wenn er notet.
00:14:14: Die Vanillator kommt auch auf
00:14:17: dem Holz.
00:14:18: Ich finde es sehr leicht zu trinken, ich habe ihn sehr gerne und er ist für mich wirklich ausgewogen.
00:14:26: Wie viel hast du im Fass gesagt?
00:14:29: Zwölf Monate?
00:14:30: Nein, nicht im Stadthank!
00:14:37: Er kommt in der Regel zwölf Monaten ins Holz Und wenn der nächste Jahr kommt, nehmen wir ihn raus und tun den Stautank.
00:14:46: Da bleibt er mindestens ein halbes Jahr.
00:14:49: Damit die Pfarrung sicherlich euch früh raten kann.
00:14:55: Du hast es richtig gesagt, er ist leucht.
00:14:57: Er ist frisch.
00:14:59: Das spricht für uns das Weihgut.
00:15:02: Wir wollen frische Wiener, die Lust machen auf mehr.
00:15:07: Wir haben persönlich Mühe mit Wienern, Ich hatte drei, vier, zehn Fünfzehn Alkohol.
00:15:13: So nach dem Glas wird es schnell plötzlich etwas ... Ja
00:15:17: ja... Es
00:15:17: ist schwer!
00:15:18: Ein
00:15:18: bisschen schwer und ein wenig langweiliger.
00:15:20: Ja, das ist gut.
00:15:22: Zwölf Prozent hättest du?
00:15:23: Genau, ich habe ihn ein wenig aufgerunden.
00:15:24: Er hat ein wenig weniger als zwölf.
00:15:26: Aber so nimmt man ihn ernst, oder?
00:15:29: Ist das so mit weniger Alkohl nicht mehr in den Wein ernst?
00:15:33: Also ich sage jetzt mal zu grau.
00:15:35: bis vor zehn Jahren hat es immer noch ein wenig Alkohol geguckt, ja.
00:15:40: Gerade beim Roten in der Schweiz.
00:15:42: Was hat er?
00:15:43: Oh nein, das ist mir auch eine Zlicht oder was?
00:15:46: Ach
00:15:46: so, wenn ich gerade kam!
00:15:48: So sind wir nicht mehr.
00:15:49: Wir schauen uns auf den Geschmack.
00:15:51: Genau, der Knus steht im Vordergrund.
00:15:53: Der Knus ist entscheidend.
00:15:55: Just Chardonnay heisst die Flasche und jede von ihnen heisst immer, wenn sie richtig gesehen hat, Just.
00:16:01: Jawohl.
00:16:02: Was ist
00:16:02: da die Geschichte hinter?
00:16:04: Ja mit ... Bevor wir mit der neuen Ethik kommen, sind wir natürlich viel gefragt worden.
00:16:11: Was macht er anders?
00:16:12: Das ist jetzt neu für uns ab der Schule.
00:16:14: Es ist ein neues Weihgut, oder?
00:16:16: Der hat sicher Ideen und man muss sagen ... Wir machen immer noch weh aus den Rübeln zum Glück!
00:16:22: Und das ist einfach der Schassler, der Chardonnay.
00:16:25: und dann sind wir einfach darauf gekommen, dass wir das Englische für uns nutzen, weil Französisch müsste ich gerade am Rösti graben.
00:16:34: Das Französische hat es nicht so gelegen, in der Showzeit.
00:16:39: Mittlerweile gehört's zum Alltag.
00:16:42: Alle machen Deutsch, Französisch oder Billeng, ein bisschen eine Mischmasche.
00:16:47: Wir waren beide im Ausland und haben Englisch geredet.
00:16:51: Unsere Äquipe, wenn sie erkennt, sind Europäische – also von Portugal über Sizilien bis auf Slowenien – zu uns zu meinten.
00:17:00: Und dann ist einfach Englische unser.
00:17:03: We to go.
00:17:05: Und darum, Tschöst Schartner und Tschöss Schassler.
00:17:09: Die Gegend wo ihr zuhause seid?
00:17:12: Tvan Bielasee Ligotz die drei sehr Regionen.
00:17:16: was macht diese Gegende mit dir?
00:17:18: Was ist diese Gegend für dich?
00:17:21: Also das ist sicher meine Heimat.
00:17:25: Wo ich früher weiter weggearbeitet habe Winterthur oder oben bei Thun oben in Kiesen Dann habe ich diese wirklich vermisst wegen der Landschaft.
00:17:36: Wir haben aber unser Bielersee vor der Heute, eine grosse Witte, die wir bis Eigermönch-Jungefrau sehen und bis Abend vom Oblot.
00:17:47: Von daher ist es ein Ziel für Touristen zu uns zu kommen.
00:17:54: Und das Gleiche sind auch die Traditionen in dieser Region wie bei uns.
00:18:00: ganz wichtig ist Treberwurst wo wir Januar bis März haben.
00:18:05: Das belebt die Region.
00:18:06: Kannst
00:18:06: du kurz sagen, was der Treberwurst ist?
00:18:09: Der Treber-Wurst hat angefangen früher mit Wattländers Ossiso.
00:18:13: Mittlerweile nehmen wir jetzt nur noch Würste von unserem Dorfmetzgerei von Maria und das ist ein bisschen finner.
00:18:22: Die sind immer noch gleich gross also die passen in eine Gratteform rein und er tut mir diese Gratte Form im Rallambik.
00:18:31: im Brönnhafen, auf dem Treber garen.
00:18:35: So bekommt die noch den Geschmack von ... ja also auf Italienisch gesehen Grappa und das macht es näher aus.
00:18:44: Es ist leicht geräugt und bekommt noch ein bisschen Dresd der Aromatik und es ist mehr so.
00:18:51: entweder der Liebste oder du kannst gar nichts mit Davon.
00:18:55: Ich höre zu denen, die ohne ich sie nicht mehr haben kann.
00:18:57: Also dreimal eine Woche Kann ich gerne die Reberwurst essen?
00:19:02: Das ist kein Problem.
00:19:04: Der Vater sagt aber, dass sie alle Vitamine nehmen.
00:19:07: Aber ja, ob das stimmt, weiss ich nicht.
00:19:11: Jetzt hast du deinem Vater angesprochen!
00:19:13: Du bist schon Winzer Sohn.
00:19:15: Wieso hattest du dann einfach das Weihgut von deinem Papa übernahm?
00:19:20: Das Weihgot von meinen Eltern ist relativ klein... Und ist in den letzten Jahren irgendwie kleiner geworden.
00:19:28: Der Vater hat aufgehört, selber vinifizieren
00:19:31: zu können.
00:19:32: Ist wie bei uns daheim?
00:19:33: Ja, wirklich ist wie bei us.
00:19:34: Hast
00:19:34: du auch eine Sorge?
00:19:35: Ja!
00:19:36: Ja, siebenzeigzweiundsechzig
00:19:40: Das
00:19:41: heisst ja so!
00:19:42: Es heißt die Sende-Generation Genau, aber es ist auch immer kleiner geworden.
00:19:47: Irgendwann mögen die Väter nicht mehr so?
00:19:50: Also das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern ich bin froh, dass er immer noch so viel gemacht hat.
00:19:54: Aber ja und dann ist schon entscheidend.
00:19:55: also was machen wir daraus?
00:19:56: oder mache ich weiter und dann mache ich nur das und dann müssen sie es vergrößern.
00:20:01: Oder Paltes halt und es bleibt klein oder wird noch kleiner und dann einfach ein Hobby.
00:20:07: Und das ist es bei uns!
00:20:08: Das ist bei deinen Eltern auch,
00:20:09: oder?!
00:20:10: Ja, mittlerweile kann man schon fast so betiteln.
00:20:13: Also da kann man nicht sagen aber es ist ja auch nicht so weit weg von dort wo ihr euch jetzt seien wie gut das ist.
00:20:18: Das ist jetzt doch nicht direkt die Konkurrenz.
00:20:21: Wir
00:20:21: können zusammenlegen?
00:20:22: Nein
00:20:22: überhaupt nicht!
00:20:23: Ja wir können uns zusammenlegen und das war eigentlich auch der Ursprungsgedanke.
00:20:28: Mittlerweile machen wir den Wein für meine Eltern.
00:20:30: also sie produzieren Trübe im Rappenberg... Und ihr
00:20:33: tönt Kältern?
00:20:34: Genau!
00:20:35: Das ist super!
00:20:36: Also es ist ein Symbiose.
00:20:38: Ja, und sind Sie verstanden mit dem, was sie bekommen?
00:20:42: Was du machst!
00:20:43: Wie
00:20:43: Sie sagen ja wahrscheinlich, wir geben die besten Trauben ab... ...und so muss ich jetzt etwas aufpassen, dass er einen guten Weit rausmacht.
00:20:50: Ja also immerhin habe ich noch nichts anderes gehört.
00:20:53: Deswegen müssen wir das so machen.
00:20:55: Tschau es gut, Zeichen!
00:20:59: Du und deine Partnerin Maya sind ja immer einig bei der Aufgabe-Teilung.
00:21:06: Ich finde es noch schwierig, wenn man ... Also ich sage es ganz offen natürlich.
00:21:10: Meine Frau hat mir gesagt, sie könnte nie mit mir zusammenarbeiten unmöglich.
00:21:16: Wie ist das bei euch?
00:21:17: Ja, es ist sicher aufregend nicht immer ... Ganz einfach, weil man nicht die gleiche Meinung ist.
00:21:25: Und für das ein bisschen vorzubügen, schauen wir, dass jeder sein Ressort hat.
00:21:32: Also jetzt im Keller lässt sie mir eigentlich das letzte Wort.
00:21:37: Außer, es ist gar nicht einverstanden!
00:21:41: Ja?
00:21:41: Kommt das viel vor oder?
00:21:42: Nein
00:21:44: nein, manchmal wenn ich wieder zu viele Ideen habe und noch einen ist ein Weihwett, dann haben wir gesagt... Reduzieren, nicht noch.
00:21:53: Nicht noch einer mehr.
00:21:55: Die Stimme mit R for Nun?
00:21:56: Genau ja und ich bin so ein kreativer Vogel, der macht einen Wetter.
00:22:05: Und sie ist wo eingeteilt.
00:22:06: oder welches ist ihr Thema?
00:22:09: Der Rappberg mit dem Team also die ganzen Handarbeiten von ACV NVA Und er ist natürlich bei uns mittlerweile ganz wichtig, das Büro.
00:22:22: Personal und Finanzen und alles, dass er sehr regelt.
00:22:28: Ich habe mich mehr auf die Winification und er auch den Verkauf kümmern darf.
00:22:35: Aber kann man das so sagen?
00:22:36: Grundsätzlich, weisst du, wobei es noch schwierig ist wie.
00:22:38: es gibt so viel Weih, aber haben wir eine gleiche Weihgeschmack oder ... Oder ist das weit auseinander?
00:22:45: Nein, ich finde immer ein wenig beides.
00:22:47: Genau!
00:22:48: Wir sind auf der gleichen Schiene.
00:22:50: Ja, da gibt es aber Leute bei mir im Umfeld, die fahren völlig anders auf andere Weine ab als ich und das finde ich dann noch schwierig.
00:22:59: Ich glaube, das ist eine Voraussetzung.
00:23:00: Es wäre mir auch nicht zusammengeblieben, wenn wir nicht den gleichen Geschmack haben.
00:23:05: Ich stelle mich vor, dass ich eine Privatweiche habe und dann muss man dort plötzlich doppelt so viel Platz haben ... Gut,
00:23:11: das wär auch gut!
00:23:11: Das ist schwierig!
00:23:14: Und wie habt ihr euch überhaupt kennengelernt?
00:23:17: Ist es durch den Weih entstanden oder ganz auf anderen Wägen?
00:23:21: Die Ausbildung zum Weibau-Techniken hier in Wädenswiew.
00:23:25: Ah ja?
00:23:26: Genau.
00:23:27: Eines von uns war die erste Aufgabe.
00:23:30: Es ging darum, Betriebsführung vor den Leuten anzustehen und in die Augen zu schauen.
00:23:38: Und das haben wir dafür gemacht – erste Stunde Mai und ich sind gegenübergestanden und dann habe ich die Augen
00:23:44: geguckt!
00:23:46: Und ganz tief im Fall, wenn du es jetzt so gefruchtet
00:23:49: hättest?
00:23:50: Das ist
00:23:50: ja eine romantische Geschichte
00:23:52: oder?!
00:23:53: Nein, nicht!
00:23:54: Ja,
00:23:54: aber man muss sich so lange in die Auge schauen….
00:23:56: und du hattest sie vorher noch nie
00:23:58: gesehen?
00:23:58: Nein, nein, ich kenne keine.
00:24:01: Und dann war es lieber auf den ersten Blick, oder hat es noch etwas gebraucht?
00:24:05: Ähm... Es hatte ein bisschen gebrauchten.
00:24:08: Also das ist jetzt
00:24:09: so...
00:24:10: Das nicht mehr halt unter!
00:24:11: Genau und wie soll ich sagen, ich bin schon ein wenig glemau interessiert gewesen.
00:24:18: Und er hat es ein wenig gebrauchen, bis Maya gemerkt hätte, dass ich doch nicht so einen schlechten
00:24:24: Herr nicht bin.
00:24:24: Das ist schon auch wieder passend!
00:24:27: Das ist mega schön,
00:24:28: oder?!
00:24:28: Ja Und jetzt gibt es das neumönig alte Baby.
00:24:32: Das ist ja auch super!
00:24:33: Ja, das ist fantastisch.
00:24:34: Also das ist
00:24:34: alles richtig.
00:24:36: Zweite Fläche ich habe schon mal eingeschänkt.
00:24:39: Was haben wir im Glas?
00:24:41: Weisswein?
00:24:43: Anomal
00:24:44: weisswei!
00:24:45: Mit zweimal weiss wei... was für eine?
00:24:48: Das ist der JustChasler.
00:24:50: Das sind die Juss Schassler.
00:24:51: Der Schassle wird bei uns ganz wichtig im grossen Holzfass vergoren und ausgebaut auf den Feinheben.
00:25:00: Ansonsten hat mein Vater auf den Stautank gewechselt.
00:25:05: Wir haben wieder sehr viel in Holz investiert, gerade zum Starten.
00:25:10: Von uns aus sieht man, dass der Wein Zeit braucht, um zu trinken und das Holz unterstützt dabei nicht
00:25:17: mehr.
00:25:19: Das heisst, ihr habt alle von euch fast ein paar Weine im Holz ausgebaut?
00:25:26: Ja, bis auf einen.
00:25:29: wo ich jetzt aber das Jahr schon gewechselt habe, auch ins Holz.
00:25:33: Ah ok.
00:25:34: Ja, ein Holz ist nicht ganz günstig, denn es gibt hier einen langen Prozess bis man das produzieren kann und mittlerweile haben wir genügend gebrauchte Holzwässer, damit ich noch mehr Weiche ins Holz mache.
00:25:47: Der ViExperter Dalek Kunz hat uns im letzten ViFach Podcast gesagt Es gebe vor allem in der Westschweiz eine Weichhelle, die voll sind mit Jassla wie es hat Zum Teil leider fast zu viel im Keller.
00:25:59: Wie ist es bei euch?
00:26:02: Bei uns sehe ich nicht so das Problem.
00:26:05: Wir haben auch keine grosse Fläche an Schassler, bei uns ist das eine Spezialität und ich lege so viel nach, dass man den Schasslern bei uns als Spezialitäten anschaut Gerade wenn ich im Ausland bin, die kennen den gar nicht.
00:26:24: Ja, das hat er alle gesagt.
00:26:26: Ich konnte mit dem Wie-Absolut nichts anfangen.
00:26:28: bei der Dekustationen gänzt es einem wirklich eine schlechte Benutung, weil sie es einfach nicht verstehen oder weil es für sie zu wenig Frucht drin ist zum Beispiel?
00:26:38: Sie verstehen diese Trauben nicht, die sie ja v.a.
00:26:41: bei uns gibt und das ist ein Problem noch, oder?
00:26:44: Ja, ich habe mir das noch überlegt, die Aussage... Der Postkast hier gelost.
00:26:51: Ah, das
00:26:51: gehört
00:26:52: dir!
00:26:52: Einen neuen Hörer?
00:26:57: Ich glaube Schassler braucht noch... Man muss wissen von was er herkommt.
00:27:04: Das hast du ganz gut gemacht.
00:27:05: Du warst mal bei uns.
00:27:07: Und jetzt kannst du die Region vorstellen und weil der Schassle den Verzelt etwas über das Terroir, wo er her kommt.
00:27:15: Weil er sonst nicht viel hat.
00:27:17: Er ist nicht wie eine Sauvignon Blanc einfach so überragend, schmeckt aus dem Glas.
00:27:23: Sondern er ist fein, delikat, elegant und wie man ihn so macht, wie wir ihn machen.
00:27:31: Und dann spielt es eben schon eine Rolle.
00:27:35: Kommt jetzt der Schassler aus dieser Lage oder aus dieser... ...Lage?
00:27:39: Und ist es genau ein Pflicht, einen Schassel in eurer Region im Angebot zu haben?
00:27:44: Also du könntest das nicht erlauben den Schasseln rauszuwerfen bei diesen sieben Zerflächen.
00:27:49: Nein, das ist tatsächlich eine Pflicht.
00:27:52: Wie wir untereinander den Winzer degustieren, dann ist Schassler der Indikator okay.
00:28:00: Was kann dieser Winzer?
00:28:01: Ist er super oder hat er ja?
00:28:04: Schassla erzählt einem sehr wenig.
00:28:07: Ähnlich wie Bino Noir, die sind auch so filigran, wenn man diese gut arbeitet, dann hat man Wahnsinnspotenzial.
00:28:15: Und wenn man dort etwas vermasselt oder etwas verschlaft, dann habe ich das Gefühl Merkensmess.
00:28:21: Und was ist jetzt speziell an dieser Flasche-Chastelung von euch?
00:28:25: Ich weiss, dass es speziell ist.
00:28:26: Das ist der Alkoholgehalt.
00:28:30: Ja!
00:28:31: Da wärst du früher noch nicht ernst genommen worden.
00:28:35: Das hast du gesagt.
00:28:36: Ich stehe nicht zu dieser Nuss und finde super, wenn sie auch weniger Alkohl hat.
00:28:39: Aber ja, das ist schon mal ein Ansage für weniger Alkol.
00:28:43: Genau... Aber wie vor allem im Schachtel, ist es bekommlicher mit weniger Alkohol.
00:28:48: Und jetzt wollen wir den Wein degustieren.
00:28:51: Von mir aus sehe ich es fehlt nichts.
00:28:55: Dann gibt's auch keinen Grund zu mehr Alkohl in den Butter?
00:28:57: Nein!
00:28:59: Für uns ist viel wichtiger, dass das Equilibre zwischen Tannin, Zürich und dem Körper ist und der Wein trinkspass macht.
00:29:09: Trinkfreut.
00:29:11: Wenn ich ein Gras trinken kann, habe ich genug.
00:29:14: Dann stimmt etwas mit unserem Wein nicht.
00:29:17: Jetzt sind wir gespannt, das ist immer mal eine Ansage!
00:29:20: Ich würde sagen, ich probiere
00:29:22: es.
00:29:22: Karin, zum Wohl?
00:29:23: Zum
00:29:23: Wohl.
00:29:24: Manuel, danke vielmals und dass du die Flasche da heran gebraucht hast.
00:29:28: Möchtest du noch sagen, sie sind alle noch kühlt.
00:29:29: Du bist ein feiner Weg mit dem Zug.
00:29:32: Mit deiner Kältebox nehme ich auch, wo du das alles
00:29:34: gebrauchst.
00:29:35: Ja, immer boxen.
00:29:42: Der Schasslack-Schmack!
00:29:45: Ganz etwas anderes als der Chardonnay vorher.
00:29:48: Definitiv ja...
00:29:49: Absolut.
00:29:50: Ja, sag du?
00:29:51: Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass es gibt so Leute, die ... Die lieben Schassler, die bleiben treu und andere suchen einen richtigen Säunio-Blanc Pinogri.
00:30:03: Und ich bin mit den Schassen aufgewachsen.
00:30:05: Ich sage immer, das war meine Mutter mir auch.
00:30:09: Dann bleibe ich treuer und das ist ein Weih für mich.
00:30:13: Sehr sehr fein!
00:30:15: Was finde ich?
00:30:16: Und auch sehr frisch... Finde ich, wenn man es trinkt.
00:30:19: Der Chardonnay vorher hatte auch so die gewisse frische Dinge aber das Gefühl bei dem merken wir jetzt fast noch mehr.
00:30:26: Was findest du?
00:30:27: Ich finde, dass ist eine grandiosi Flasche Irgendwo, mehrere Flaschen in der Woche auftun, gerade mit Kunden oder so.
00:30:36: Merke schnell mal ob es einen kleinen Unterschied gibt.
00:30:39: Aber meistens habe ich gemerkt Es hängt sehr davon ab wie der Mut ist rundherum ... wie man ihn weiterenglustiert.
00:30:49: Und ja, es ist sehr sympathisch da zwischen euch...
00:30:53: Das freut mich!
00:30:53: Ich glaube das hilft dem Video.
00:30:57: Schassler ist eben sehr delikat und hat nicht viel Eigenzwohner mitgebracht.
00:31:03: Gleich hat er den Charakter.
00:31:05: Er hatte auch ein bisschen Tannin, weil er auf der Jahre zum Kühlschirm war.
00:31:09: Mit viel Regen mussten wir jetzt hier mehr auf die Tanninenseite schauen.
00:31:15: eine Balance bekommen zu der Säure, die er hat.
00:31:18: Zu was trinkt ihr mal die Heide den Schassler?
00:31:21: Also ich meine nicht zu viele Messen.
00:31:24: nehmen wir
00:31:24: ihn?
00:31:24: Wir empfehlen ihn zum Fondue natürlich!
00:31:27: Ah ja, kommt bald wieder deine
00:31:28: Zeit?!
00:31:29: Ja oder eben zu unserer Drehberwurst ist er auch sehr gefragt.
00:31:34: Das habe ich noch nie
00:31:35: gegessen...
00:31:36: Ja also darfst du gerne mal kommen.
00:31:38: Ich komme
00:31:38: wieder.
00:31:38: Du musst
00:31:39: einfach anmelden.
00:31:40: Ist
00:31:40: gut.
00:31:40: Die Drehbeerwurst hat von sich aus sehr viel Fett Und Schassler mit der spritzigen Säure und die frische hilft, dass einfach etwas zu essen wird.
00:31:54: Die Säuren hier drin ist perfekt?
00:31:56: Find ich auch.
00:31:57: Finde
00:31:57: ich auch!
00:31:58: Wirklich?
00:31:59: Das ist immer Geschmackssache.
00:32:00: Ja aber das finde ich hervorragend.
00:32:04: Ich bin nicht den grössten Sex-Openerisch-Schassler-Fan.
00:32:08: Aber der habe ich jetzt gerne.
00:32:10: Der ist gut gemacht.
00:32:12: Es ist halt ein anderer Weistil.
00:32:15: Bielersee, Schassler, Schmögt, Andersauce, Wattland oder Wallis und so soll es sein, finden wir.
00:32:24: Ich meine, wegen diesem macht jeder Winzer seine eigene Dinge, sonst könnten wir hier einfach einen grossen Tank füllen.
00:32:32: Absolut.
00:32:33: Meins am Wirken ja!
00:32:34: Der Weibau, das ist unser Leben.
00:32:36: Ihr verdient euren Lebensunterhalt mit der Natur.
00:32:39: Was ist es für ein Zusammenspiel?
00:32:41: Was habt ihr fürs Verhältnis zu der Natur?
00:32:45: Also die Natur ist unsere Lebensgrundlage.
00:32:50: Ohne diese können wir keine Drohwämme reduzieren.
00:32:53: Ist ja klar und entsprechend schauen wir auch sehr darauf dass unsere Böden gesungen bleiben und unsere Räben gesund bleiben.
00:33:03: Was
00:33:04: heisst, dass die Böden gesund bleiben?
00:33:05: Auf Bezug zum Spritzen
00:33:07: z.B.?
00:33:10: Ja, einfach intervenieren, wenn nötig und nicht einfach nach dem Kalender arbeiten.
00:33:17: So wenig ist es.
00:33:18: Genau, dieses Jahr hat sie fast nichts mehr gebraucht, was so trocken war.
00:33:22: Der Jahr hundertsumme, zwanzig, sechsundzwanzig ... Mit allem, wie gut gemacht.
00:33:29: Wie hast du die Luftstufe zurück?
00:33:31: Nachdem sie dann irgendwie drei Monate nicht mehr geregnet hat und wir diese Temperaturen gehabt haben... ...wie nimmst du diesen Sommer wahr?
00:33:39: Und was gibt dir den Sommer auch in angesichts der Zukunft, was noch könnte kommen?
00:33:47: Es ist noch nicht so lange her oder?
00:33:49: Weil jetzt dieser Dürren ist.
00:33:50: aber was ich weiss, das hat uns mehr Stress gebracht.
00:33:55: Die Reben hatten Durst.
00:33:57: Wir haben Lagen, die ein paar App-Stöcke sogar einfach abgeteuert sind.
00:34:02: Die haben Trügellockeien und Blätterlockei.
00:34:07: Dementsprechend ist auch der Trag in den Trockenenlagen sehr zurückgegangen.
00:34:12: Und das, was wir noch erinnern konnten ... Das war wie Kaviar.
00:34:16: So ganz kleine, feine Beere.
00:34:19: Ich glaube für die Weihqualität ist es sehr gut.
00:34:25: Was Konzentration und Spannung angeht.
00:34:30: Aber jetzt die Frische und Zürich haben wir jetzt probiert, einzufallen in dem wir sehr früh erinnern.
00:34:39: In der Regel haben wir aber noch Pause im August und jetzt sind wir eigentlich direkt aus den Ferien ab.
00:34:46: In Rennberg, wo die drei Bulle ernten, also am fierdezwanzigsten August waren wir schon voll dran.
00:34:51: Also
00:34:52: das ist ein Rekord!
00:34:53: Das haben ja noch nie so früh gewimmert oder?
00:34:56: Mega früh,
00:34:57: ja.
00:34:57: Das hat es noch nie gegeben...
00:35:00: Darum kann ich noch nicht ganz sagen wie der rauskommt.
00:35:04: Ja heute Morgen wieder degustiert.
00:35:06: Schassler ist bei uns immer die letzte Sorte, in der man die erntet.
00:35:09: Es ist eine spottereife Sorte.
00:35:11: Denkt man jetzt mit dem Alkohol an der Hetze aber sie macht von Natur aus wenig Zucker.
00:35:17: Sie sind jetzt gerade in der letzten Zeug zum Gehrung beenden und sie sehen sehr schön aus.
00:35:23: Ja,
00:35:24: ja.
00:35:25: Es
00:35:25: ist sehr
00:35:26: vielversprechend.
00:35:28: Sie auch relativ mild, was Zürich angeht.
00:35:32: Und darum ist es wichtig beim Schassler keine biologischen Zürcher anbaut zu machen, damit wir diese Frösche mitnehmen
00:35:39: können.
00:35:40: Wie sehst du die Zukunft in der Schweiz?
00:35:46: Gerade hier, wo wir am Bielnissen sind, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir mehr Chancen haben in der Zukunft mit dem Klima und auch mit den Rapsorten.
00:36:00: Und gleichzeitig waren wir immer ein wenig darauf getragen, diese Rapparzauern zu suchen, die Spottreifen sein, die eher ein bisschen weiter oben sind.
00:36:11: Wieso?
00:36:12: Einfach weil ... Das Aroma der Trübel entsteht während der Reifenzeit.
00:36:20: Dort ist es wichtig, dass wir den Tag und Nacht wärme- und kälte Unterschiede haben.
00:36:27: Wir haben hier den Choron, das ist der Wind, der über eine Jura rauskommt.
00:36:32: Der kennt sogar ich!
00:36:37: Und von dem wollen wir profitieren... Das Gleiche ist auch die Lage, in der wir direkt neben den Dwanbachschluchten haben.
00:36:44: Hier kommt immer Wind oben und oben.
00:36:47: Durch das können wir die drei Bühne möglichst klein wieder runterkühlen.
00:36:51: Am Tag sind sie vielleicht bei dreißig Grad oder wenn nicht noch mehr.
00:36:57: Dann geht es einfach darum, diese wieder runter zu bekommen, damit wir eine Romentwicklung haben, die wir für einen guten Wein
00:37:03: brauchen.
00:37:04: Wir haben zwei Mal Weiss probiert.
00:37:06: Du hast unsere dritte Flasche mitgebracht, die ist rot!
00:37:10: Was hat sie in dieser Flaschen drin?
00:37:13: Das ist unser Jazz-Binonar.
00:37:20: Wir machen es für den Jazz-binonar ganz einfach.
00:37:22: Es ist immer eine Selektion aus der Barricke.
00:37:26: Weil wir hier wirklich die typischen Rotbeerungen früchten wollen... von uns aus gesehen für unsere Region sprechen.
00:37:35: So habe ich den Binoir unserer Region wahrgenommen als Kind und das wollen wir auch so weitergeben können.
00:37:42: Ja, man muss also sagen, die binoide berühmtesten Weitrauben der Welt – was machen sie mit dieser Traube bei euch?
00:37:49: oder auf welche schauen ihr?
00:37:52: Weil ja diese wirklich weltweit so abbaut wird.
00:37:55: So fest!
00:37:58: Jetzt bei uns eben ist es frisch ... Wichtig, wir suchen die rotfruchtigen Früchte.
00:38:05: Wir wollen nicht in das Kompottartige gehen.
00:38:07: Das
00:38:08: kommt für die Türe?
00:38:08: Genau!
00:38:09: Weil dort von der Nähe an, also hört näher den Trinkfluss aufzuhören bei mir.
00:38:18: und darum sind wir auch im Zweiundzwanzig schon eines der ersten Weihgüter gewesen, wo ich angefangen habe... Er kam an diesem Herbst und er war schon auf der Telefon.
00:38:29: Bist du sicher?
00:38:30: Und bist du vorsichtig?
00:38:34: Also was von deinem Vater?
00:38:35: Ja, von Kollegen, anderen Winzer.
00:38:40: Dank den Erfahrungen in Portugal und Südafrika weiss ich einfach, dass es schnell geht, gerade wenn's warm ist.
00:38:47: Das Zweiundzwanzig war ein super Jahr.
00:38:49: die es nicht gibt zwischen Frisch und
00:38:53: Konfitüren
00:38:54: oder Zürich.
00:38:56: Darum haben wir dort auch mit den ganzen Träuben während der Gärung geschaffen, um ein bisschen frische grüne Tanein von der Stihl reinzubringen.
00:39:07: Ist eine gute Idee!
00:39:08: Zu wirklich?
00:39:09: Ja,
00:39:09: ich meine ... Das ist im Jahr zwanzig, jetzt haben wir im Jahr sechsundzwanzig.
00:39:14: Ich finde, jetzt, vor der Richtung von Spass machen zum Trinken, ist sehr gemöglicht, frisch... Trinkung und das ist eigentlich unser Ziel.
00:39:23: Bevor wir die letzten Flaschen von euch probieren, kommen wir zu unserer Rubrik in Sachen Vorurteile.
00:39:32: Wie und Vorurteil im Expertencheck?
00:39:36: Im Jahr hierher wird der Weih immer noch vom Fuss gestampft.
00:39:42: Also Trauben!
00:39:43: Stimmt
00:39:43: das?!
00:39:44: Äh ja... Ich weiss nicht wieso, dass das ein Vorurteil ist.
00:39:49: Bei uns im Weihgut wird es immer noch gemacht.
00:39:52: Mit
00:39:52: den Füßen?
00:39:53: Ja mit
00:39:53: den Füsse.
00:39:54: Also auch du selber stehst die Barfuße weg oder
00:39:58: wie kann man sich
00:39:59: das vorstellen?
00:39:59: Wenn ich Zeit habe, gehe ich auch selbst rein.
00:40:02: Wir haben ja dieses Jahr mal vorbereitet und sind eigentlich gleich nicht selbst rein, weil wenn ich eine ganze Verantwortung habe, kann ich natürlich nur stampfen und etwas anders machen.
00:40:15: Du hast vorhin gesagt, du hast dich vorbereitet.
00:40:17: Wie muss man sich hier vorbereiten?
00:40:19: Was gehört dir
00:40:21: dazu?
00:40:21: Wir wohnen nicht auf dem Weihgut.
00:40:22: Also habe ich von den Heimen schon mal die Badhose mitgenommen und die Jüchle mitgenommen.
00:40:26: Das klingt
00:40:28: abenteuerlich!
00:40:29: Und wenn ich gemerkt habe, es ist gleich ein bisschen Stress, jetzt dort rein und wieder raus, habe ich dann unseren Mitarbeiter gekrackt, über die Badhausen steckt und das Geico stampfen.
00:40:42: Das macht er sehr gerne.
00:40:45: weil er das auch gerne so lebt.
00:40:49: Ich meine, es ist eine sehr lebensweiteinstellige Winzer zu sein.
00:40:54: Für uns ist es wichtig, dass wir im Zwei-Zwänziger-Bino die Tanninen sehr müde sind und sehr rund sind.
00:41:02: Und ich habe die Nähe gemerkt, sie haben unseren Bino ein bisschen mehr Fleisch nachgegeben Letzte Jahr ausprobiert mit dem Praktikant aus Portugal, der so noch gegangen ist mit den Füßern.
00:41:21: Und ich finde das Paarwerk einfach sehr interessant.
00:41:24: Es hat mehr Struktur und mehr Tanein.
00:41:27: Das tun wir jetzt eigentlich in der gesamten Produktionslinie immer wie mehr ausbauen sogar beim Weißen.
00:41:34: Ich bin für alle, die es so lassen wollen.
00:41:35: Sie meinten, dass egal das nur Show, das hat wirklich ein Bewandnis bzw.
00:41:40: es nützt auch etwas wenn man das mit den Fuß macht
00:41:42: Definitiv.
00:41:43: Ich kenne es vom Board wie machen und dort ist es ganz wichtig, dass man es richtig gut stampft damit die Struktur kommt, was er in der Syrie entgegenhält.
00:41:56: Und jetzt beim Bino Noir, das sehr leicht filigranisch ist und nicht so viel Tanein hat hilft mir als Wegzeug zum Bino noch ein bisschen mehr Punch geben und auch etwas lagerfeigerer zu machen.
00:42:12: Also, der Zweiundzwanziger ist immerhin vier Jahre alt.
00:42:16: Der wurde noch nicht von Fuss gestampft?
00:42:21: Nein, er ist jetzt auch oder zu wenig.
00:42:27: Ich habe das noch nie gesehen.
00:42:29: Wie kann man sich das vorstellen?
00:42:30: Ist es so ein Späckchen, wo immer wieder die Trauben gefüllt werden?
00:42:33: Oder ist es eine riesige Fläche, bei der diese Trauben sind und jemanden stammt?
00:42:38: Wie geht das für die Stadt?
00:42:40: Jetzt
00:42:40: bei uns ist es mehrere kleine ... kleine ... also tausend Liter, siebenhundert Liter Powder.
00:42:47: Wo man drin geht, stammt fast.
00:42:49: Man kann sich vorstellen wie eine kleine Jacuzzi.
00:42:51: und ja... Gebt bei uns einfach jemand rein weil wir auch jetzt Personal nicht haben mehr in den Leuten drinnen zu haben.
00:43:01: Wichtig ist einfach, dass man von einem Powder zum Nächsten die Füße putzt, damit man nicht Hefe oder Bakterien verschleift.
00:43:12: Ja
00:43:12: und bevor man überhaupt in den ersten Behältern geht auch noch die Füsse putzt?
00:43:16: Ja kurz abschneiden mit Wasser!
00:43:18: Auch
00:43:19: wirklich hier nicht so eine halbe Pädigiersitzung.
00:43:22: Das wäre noch gut.
00:43:23: du, ich habe es gesagt, ich hätte noch keine.
00:43:26: Also wie Stämpferin, du wärst wirklich... Dass er mal noch eine neue Karriere
00:43:31: zeigt.
00:43:32: Ja, ich glaube schon.
00:43:33: Also ich tu natürlich die Füße und kontrolliere einfach, ob es ist.
00:43:37: Ah okay!
00:43:38: Ich gehe nicht schmacken, aber...
00:43:42: Also ich weiss ja schon wieder, ich komme den nächsten Jahr vorbei.
00:43:45: oder wollen wir das nächste Mal wieder stampfen?
00:43:48: Ja, das wird nächstes Jahr.
00:43:50: Ich lege mir das mal ein.
00:43:53: Schickst du mir eine Fotos?
00:43:56: Und die Flasche wieder zu!
00:43:59: Zum Wohl Karin, zum
00:44:00: Wohl.
00:44:01: Danke noch einmal vielmals für den Pino.
00:44:03: Wir sind gespannt.
00:44:12: Auch sehr erleichtert.
00:44:16: Ja.
00:44:17: Du hast ja vorhin gesagt, dass du ihn jetzt etwas mehr überreifest.
00:44:21: Aber er geht noch nicht unter diese Kategorie, weil es ein Zwei-Zwanziger ist.
00:44:24: Genau Zweiundzwanzig war es aber ein gutes Jahr, sehr reif.
00:44:32: Dort habe ich immer etwas bedenken, dass die Tanein zu schnell und rund werden.
00:44:37: Und dann haben wir hier mit der ganzen Trubel geschaffen und eine Remontage gemacht.
00:44:42: Das hat mir der Pumpe Saft auf den Trubenhut gepumpelt.
00:44:47: Mittlerweile habe ich einfach gemerkt, das ist zu finn.
00:44:50: Das ist
00:44:51: zu sachend.
00:44:51: Wenn ich das im Ausland mache in Portugal ... Es hat einen Sinn, weil diese Treubensorte einfach anders waren.
00:44:59: Die in der Methanine.
00:45:02: Um etwas filigranes und etwas Eleganzen anzubekommen.
00:45:05: Und hier ist am Dreiundzwanzig schon ein bisschen mehr.
00:45:12: Das, was du jetzt schon ein paar Mal gesagt hast heute bei uns im Podcast, dass den Trinkerspass zu vordersten steht und man auch Lust auf den nächsten schluckt, wie ich es dir da sehr gut gelungen
00:45:22: habe.
00:45:23: Da hat man nicht
00:45:25: genug nach Hause gelassen.
00:45:26: Ja, aber da finde ich jetzt schon ...
00:45:28: Also, aber dann kann man einfach weiter trinken.
00:45:32: Genau!
00:45:32: Und was mich auch noch spannend finde so bei allen Euchenflächen... Ich habe es am Anfang schon mal schneller erwähnt, aber das Etik geht und ich die Weihflaschen online gesehen habe, dass ich gerade gedacht habe, es kommt mir bekannt vor.
00:45:43: Es bleibt einem auch in Erinnerung, weil es ist doch etwas recht modern gemacht, finde ich.
00:45:49: Was auch noch witzig ist, aber vielleicht auch mein persönlicher Geschmack gerade trifft, es hat auf jeder Flasche einen solchen Spruch.
00:45:57: Zum Beispiel auf dem Pinot steht gerade, did you know that Pinot Noir ist also called Blauburgunter?
00:46:04: Dass man wie irgendwie automatisch so die, die jetzt gar keine Ahnung haben von wem.
00:46:08: eigentlich wie noch etwas dazulehren, indem man einfach so den Spruch auf der Etikette drauflässt.
00:46:14: Also sind die wirklich vom Marketing-Konzept her noch cool umgesetzt?
00:46:19: Ja, wo wir gestartet haben, haben wir uns gefragt, wie fallen wir auf?
00:46:24: und das ist halt die Etikett.
00:46:26: Wenn das zwischen traditionellen Etiketten im Regal steht, soll es ein bisschen für sich sprechen und die Leute anziehen, die noch nicht wissen was Silu ist oder Binoir ist ... Ähm, ja.
00:46:38: Und ich gehöre da so einen kleinen Fan-Gag dazu... Was
00:46:41: sagt deinem Vater dazu zu diesem Fan-Geg?
00:46:45: Ja du, der ähm ... Er hat sich noch nicht gross geäußert und ich glaube es ist nicht so seine
00:46:50: Linie.
00:46:51: Ich habe eben immer wahnsinnig grosse Diskussion mit meinem Vater über die Ethiketen von uns auch.
00:46:57: Und ja, es ist halt eine Generationen ... äh, ja, Sache oder?
00:47:02: Definitiv!
00:47:02: Also wir haben ja Kritik bekommen von gewisse Kunden.
00:47:09: Wieso alles englisch?
00:47:11: Wieso muss alles dreckig sein von Seil, oder?
00:47:16: Es ist jetzt halt nicht das Zielpublikum und es hat bewusster so gewählt, um den Unterschied zwischen allen anderen zu machen wie uns.
00:47:26: Ein Kunde, der schon seit Jahren bei der MiGut in G'sy-Land bestellt wird ... Vielleicht mit den Seventies nicht mehr auf uns wechseln.
00:47:39: Darum will man auch die Jungen anziehen, um unsere Weine einmal zu degustieren und zum besten Fall zu kaufen, wenn es nicht passt.
00:47:48: Was hat dein Vater eigentlich gesagt, als er gesagt hat, unser Weihgut sei silo?
00:47:55: Er konnte nicht viel dazu sagen, weil wir haben bis zum Schluss keinem gehalten.
00:48:00: Wir wissen, dass es sicher Diskussionen geben wird.
00:48:02: Aber für uns ist Silu genau das Richtige.
00:48:05: Es ist ein Wort, der alles etwas umschreibt.
00:48:09: Es kommt von Siluet.
00:48:10: Siluet gibt's schon und ich weiss auch nicht mehr, wie man es richtig schreibt.
00:48:14: Ist doch etwas kompliziert...
00:48:17: Lässt mein Serium!
00:48:18: Hier
00:48:18: schreibt man sie ja okay.
00:48:20: Und Silu ist einfach die Fünfbuchstabe.
00:48:23: ganz einfach.
00:48:24: Die Weltschaft uns abläuten von Silu.
00:48:27: Das bleibt ihnen.
00:48:28: Für uns steht das für alle Fassetten, die wir im Bielersee haben.
00:48:34: Wir haben wirklich vier verschiedene Gemeinden.
00:48:37: Wir trugen Bino-Nord.
00:48:38: Das schmeckt überall anders.
00:48:40: Klar, es gibt auch andere Orte, wo es so ist.
00:48:43: Aber bei uns im Bielsähe Speziell haben wir Südwesten und Südostlagen.
00:48:49: Und plötzlich kommt der Landbachschlucht und er ist noch ein bisschen anders.
00:48:55: Wir fragten uns ... Was machen wir, wenn man irgendwie einigst, wie gut es weitergeben muss?
00:49:01: Wir sind jetzt übernommen vom Lukas Hasler.
00:49:04: Und wir wollen nicht in – ich weiss auch nicht, wie viele Jahre – wieder am gleichen Ort stehen und müssen sagen, dass wir das wie gut weitergehen wollen.
00:49:14: Und der nächste Zeitjahr aber ist die Chance.
00:49:17: Bin ich nicht!
00:49:18: Mögliche bin ich nicht.
00:49:21: Wir haben etwas zu kreieren, was halt Mitarbeiter zum Beispiel können übernehmen Wenn ihr Lust habt, euch nicht zu sagen, dass unsere Nachfolger oder mein Sohn plötzlich das Ziel hat, das Weihgut zu übernehmen.
00:49:36: Das ist aus dem Geld ankehren zu stangen und es muss unabhängig sein von unseren Familien nehmen.
00:49:42: Außerdem gibt es schon zwei Chance zum Bierlesen.
00:49:44: Es braucht noch keine Dritte.
00:49:46: Das auch ein guter Punkt!
00:49:48: Silu
00:49:49: für die verschiedensten Siluetten?
00:49:51: Wo man nicht weiss wenn man sie schreibt.
00:49:54: Mega schön!
00:49:55: Es ist
00:49:57: schon wie bei uns.
00:49:59: Jeder hat eine eigene Silhouette, so wie wir auch und der Rennpassteim, der Rangmann vielleicht weniger... Das ist genau das Gleiche im Leben!
00:50:10: Danke vielmals, dass du heute bei uns warst.
00:50:12: Es war sehr spannend und wir haben viel gelernt und ich finde den Mut, die ihr an der Tagleite habt von sechs Jahren nach dem kurzen Apo beim Nachbarn quasi... Das Leben noch einmal komplett umzustellen und sagen ja, wir gehen dort rein.
00:50:29: Wir übernehmen das Weihgut und machen es bester aus der Mut.
00:50:32: Ich hoffe, dass dies auch bei dir belohnt wird.
00:50:35: Ihr habt hier die drei Weihbräuche, sie sind grossartig!
00:50:37: Danke vielmals!
00:50:39: Kann man auch jederzeit beziehen?
00:50:41: Karin.
00:50:41: Ganz genau!
00:50:42: Und zwar entweder online, im Online-Job von Möwepikwei oder auch in allen Filialen verfügbar.
00:50:52: Wenn ihr euch die Flasche zuerst anschaut, dann könnt ihr schnell auf Social Media schauen und der Moevenpick weint, wo der Strich schweiz.
00:50:59: Dort findet ihr Videos und Bilder von den heutigen Folgen.
00:51:02: Oder wenn ihr die heutige Folge nur gelost habt, gibt es natürlich auch in Vollenlänge auf Video, wo man diese schauen kann.
00:51:09: Und ganz wichtig, aktuell steht der Schweizer Weih bei Möwebik gross im Vorkuss.
00:51:15: Im Besuch in einer Filiale lohnt es sich ganz besonders, weil man dort täglich verschiedenste Schweizer weih kann degustieren und auch allen wird natürlich immer wieder darunter sein.
00:51:24: Also voran Schweiz auf dem Nummer ein.
00:51:27: Jetzt in diesen Wochen bei Møwebikt.
00:51:29: Das freut uns sehr das finde ich auch ganz wichtig.
00:51:31: Hoffe mal du auch!
00:51:32: Ja, das ist super.
00:51:35: Also das haben wir so einmal wollen platzieren, gehen auch in die Filialen und trinken da mal eins dort.
00:51:41: Es lohnt sich immer.
00:51:42: Manchmal ist Karin dort auch, manchmal bin ich dort.
00:51:45: Gostet man manchmal eine Möbung für die Filiale?
00:51:47: Ja, jetzt schon nicht mehr so fließig.
00:51:51: Früher hat Maia noch ein Zeit lang beim Epic Band geschaffen.
00:51:55: Einfach auf.
00:51:56: Wo wir es wie gut noch nicht hatten.
00:52:00: Genau, das hat sich einfach so vergeben.
00:52:02: Also wer weiss vielleicht trifft mir demnächst auch dich oder Maya?
00:52:06: Voilà in der Filialität in der Region!
00:52:08: Ihr
00:52:08: auf jeden Fall lieber Grüße von uns!
00:52:09: Alles Gute für eure Familie und für euren Traum und für eure Zukunft!
00:52:14: Merci vielmals!
00:52:15: Karin,
00:52:16: danke dir vielmals, dass du dabei warst!
00:52:17: Danke dir Redo!
00:52:18: Eine ist wieder toll gewesen!
00:52:20: Ja
00:52:21: also wirklich merci vielmals.
00:52:22: Zum
00:52:23: Wohl!
00:52:23: Und denken gerade da raus.
00:52:24: ganz wichtig... Das Leben ist zu kurz für schlechte Weine
00:52:29: Weinfach.
00:52:33: Der Vihe-Podcast mit dem Retro Schärer und Karin Frauji.
00:52:37: Alle Folgen auf den Möwenpick bei der Strichwein.ch.